Der Expertentipp:
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Aus Negativ mach positiv Ob eine Karriere im Laufe eines Berufslebens positiv und stetig nach oben verläuft oder ab einer gewissen Stufe stagniert, hängt sehr eng mit der Frustrationstoleranz zusammen. In jeder Berufspraxis gibt es negative Erfahrungen und Belastungen. Nur wer diese annehmen kann hat die Möglichkeit sie zu bearbeiten und daraus zu lernen, ganz nach dem Motto „aus Fehlern wird man klug“. So werden der positive Umgang mit Fehlern und eine große Frustrationstoleranz ein wesentlicher Karrierefaktor, die man in Seminaren lernen kann. Die Zieldefinition Jede Karriere lebt von der Zieldefinition aus der man eine passende Strategie entwickelt. Das gilt für den Schüler genauso wie für den Arbeitnehmer oder den Chef. Nur wer weiß, wo er hin will, kommt dort auch an. Deshalb gehört das schriftliche Formulieren von Langzeitzielen, mittelfristigen Zielen und Kurzzeitzielen zu den wichtigsten Erfolgstools. In regelmäßigen Abständen sollte die Zielorientierung überprüft werden und eventuell Kurskorrekturen vorgenommen werden. Der Windeleimer als Karrierekick Für viele junge Paare gilt die Babypause oder Elternzeit immer noch als Karrierekiller Nummer eins. Hört man sich jedoch bei erfolgreichen Existenzgründern um, kann man immer wieder feststellen, dass sie die Elternzeit als kreative Auszeit genützt haben und zwischen Windeleimer und Sandkasten gezielt an ihrer neuen Existenz gebastelt und gefeilt haben. Das gilt für Männer noch mehr als für Frauen. Ist man während der Arbeitszeit gestresst und es fehlt oftmals die Muse für kreative Gedanken um das neue Geschäft, ist es für Mama oder Papa eine wahre Wonne, zwischen den Schlafzeiten des Kindes am Businessplan oder an der neuen Konstruktion zu arbeiten. So wird die Babypause zum erfolgreichen Karrierekick. |
Die Entscheidungsfindung Die Frage nach der richtigen Berufswahl ist eine Entscheidung fürs Leben Gerade Schüler und Jugendliche haben es in der heutigen Zeit schwer ihren Traumberuf zu finden. Was soll ich werden, hört man gerade zum Ende des Schuljahres immer wieder? Eine Entscheidungsvorbereitung funktioniert am einfachsten nach dem Ausschlussprinzip. So sollte die erste Frage lauten, was der Jugendliche NICHT mag, NICHT kann und NICHT will. Ein großes Blatt Papier wird eine Woche lang nach folgendem Muster bearbeitet: Es gibt eine „Nicht können Seite“ und eine „Kann ich Seite“ Der Inhalt für die „Nicht können Seite“ fällt leicht. Die Antworten werden in einer Liste festgehalten. Sie füllt sich langsam aber stetig. Wenn sie zur Hälfte gefüllt ist wird die „Will ich Seite“ nach dem gleichen Muster angelegt. Nun richtet sich der Fokus allmählich auf die Schokoladenseite. Hier wird zusätzlich mit Punkten gearbeitet. Für jede Eigenschaft wird eine Punktzahl von 1 bis 5 nach der Wertigkeit vergeben. Nach ein paar Wochen werden die Punkte ganz einfach zusammengezählt und ein objektives Bild des eigenen Profils ist entstanden. Parallel dazu sollten viele Informationen gesammelt werden. Surfen im Internet bringt die tollsten Erkenntnisse an den Tag. Viele Firmenseiten geben unter dem Button Jobs oder Karriere viele Tipps und laden ein zu einem Praktikum. Tu Gutes und rede darüber Ehrenamtliche Arbeit in verschiedenen Bereichen stellt sich immer wieder als Karrieremotor heraus. Je mehr Engagement Mitarbeiter und Bewerber in ihrer Freizeit zeigen umso besser, stellt doch das Maß an ehrenamtlicher Arbeit den Gradmesser für Engagement und Organisationsgeschick dar. So zeigen sich Personalverantwortliche beeindruckt von Ehrenamt und planvoller Freizeitaktivität, die sie einer Bewerbung entnehmen. So bekommt das Ehrenamt eine neue Dimension als Karrieremotor. Der Mentor Will man in der heutigen Zeit die Karriereleiter hinaufsteigen kann ein Mentor dabei eine wichtige Rolle spielen. Eine neue Studie besagt, dass 70% der Spitzenmanager in deutschen Großkonzernen ihren Weg an der Seite eines Mentors gegangen sind. Einen Mentor findet man indem man sich engagiert und in seinem Tun wahrnehmbar ist. Das muss nicht nur die Arbeit betreffen. Auch in einem Ehrenamt kann man seine Fähigkeiten beweisen und einen potentiellen Mentor auf sich aufmerksam machen. |